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23.07.2007
Wenigumstadt. Aller guten Dinge
sind drei, dürfen sich die Fußballer des VfR Großostheim am Ende des
37. Bachgaupokals in Wenigumstadt gedacht haben. Denn nach zwei
Finalniederlagen in Folge (5:6 nach Elfmeterschießen gegen Pflaumheim
vor zwei Jahren und 0:1 gegen Wenigumstadt vergangenes Jahr) hat es
endlich wieder einmal geklappt.
Im Halbfinale wurde der Dauerrivale und Rekordsieger TSV Pflaumheim mit 6:2 klar geschlagen.
Gegner
im Finale war Viktoria Schaafheim, das sich im Halbfinale etwas
überraschend gegen Viktoria Mömlingen (3:1) durchsetzte. Dort
überraschte der Außenseiter aus dem Hessischen und erwischte den
besseren Start. Nach rund zehn Minuten erzielte Außenstürmer Simon
Kreher mit einem satten Schuss aus halbrechts, der im linken Dreieck
einschlug und sicher als eines der schönsten Tore des Turniers
bezeichnet werden darf, die Führung für die Viktoria. In der Folgezeit
waren die Großostheimer ein wenig geschockt. Die Wende leitete
bezeichnenderweise der sonst einen sehr guten Eindruck hinterlassende
Thomas Schmidt im Schaafheimer Trikot ein. Sein »Luftloch« bei einem
Befreiungsschlag nutzte der VfR-Torschütze vom Dienst, Michael Schick,
und staubte nach rund 20 Minuten zum Ausgleich ab. Das war der
Auftakt für zehn starke Minuten des Favoriten, der wiederum durch
Michael Schick noch vor der Pause den 2:1-Führungstreffer erzielte. Die
Nummer 9 aus Großostheim erzielte damit sein neuntes Tor, durfte sich
später auch Torschützenkönig nennen und brachte mit seinem Doppelpack
binnen fünf Minuten auch den Titel. Denn die Schaafheimer setzten in
der Schlussphase zwar alles auf eine Karte, doch mit etwas Glück und
Geschick brachte der VfR das 2:1 über die Zeit. Da in der
Torschützenliste Michael Neumann mit sieben Treffern ebenfalls aus
Großostheim den zweiten Platz belegte, ging die Urkunde für das
offensivstärkste Team an den neuen Titelträger (22 Tore). »Überhaupt
war das ein Turnier der Rekorde. Denn mit 65 Treffern war die 37.
Auflage eine der torreichsten der vergangenen Jahre und bei rund 2000
Zuschauern an den Spieltagen war auch in diesem Bereich eine enorme
Steigerung zu verzeichnen«, befand der Vorsitzende des
Bachgaupokal-Ausschusses, Theo Daniel. Riesenjubel gab es auch auf
Seiten von Rot-Weiß Radheim, denn das Team holte den begehrten
Elfmeterpokal zum ersten Mal in der 37-jährigen Geschichte. Im
Halbfinale setzten sich die Rot-Weißen mit 5:4 gegen Pflaumheim durch,
im Endspiel war es beim 4:1 über Mömlingen noch klarer. »Ich
möchte mich beim FC Wenigumstadt bedanken für die tolle Organisation.
Der hessisch-bayerische Bachgaupokal ist auch nach 37 Jahren noch nicht
am Ende, sondern steigert sich immer wieder, wie man an der
Zuschauerresonanz feststellen kann«, so Theo Daniel. Die 38. Auflage
wird in Radheim stattfinden. Turnusgemäß wäre eigentlich Mömlingen an
der Reihe, doch die Viktoria tauschte mit den Hessen.
Carsten Maier
Hier klicken für den kompletten Bericht aus dem Main-Echo.
Dieser Artikel wurde am Montag, 23. Juli 2007 veröffentlicht und bisher 749 Mal aufgerufen.
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