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Großostheims Kicker mit den besseren Nerven |
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Fußball: Bachgaupokal-Finalsieg im Elfmeterschießen gegen Radheim - Reges Zuschauerinteresse |
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Fußball Wie schon im vergangenen Jahr kommt der Sieger des Bachgaupokals heuer wieder aus Großostheim. Der VfR setzte sich in einem guten Finale erst im Elfmeterschießen gegen die Überraschungsmannschaft aus Mosbach durch. Stefan Gregor
Zwar war das Finale eine sehr enge Angelegenheit, jedoch waren die Großostheimer das dominierende Team beim 38. Bachgaupokal, der dieses Jahr in Radheim stattfand. "Der VfR war nicht nur die Mannschaft mit den meisten geschossenen Toren, sie gewannen zudem auch noch den unter allen Teams ausgespielten Elfmetercup. Die Mannschaft hat den Turniersieg wirklich verdient", lobte Mitorganisator Daniel den Sieger.
Im Spiel um Platz drei hatte Pflaumheim die Nase vorne und schnappte
der Viktoria aus Mömlingen den letzten Podestplatz weg. Gesamt gesehen
war das Turnier, das zu den ältesten in ganz Deutschland zählt, wieder
ein Riesenerfolg. "Es war alles perfekt organisiert, die Spiele waren
torreich und sehr fair. Der Zuschauerandrang ist im Vergleich zum
Vorjahr nochmals um knapp ein Drittel gestiegen" so Daniel nach dem
Finale.
Das Endspiel an sich war ein hervorragend geführtes
bayerisch-hessisches Derby. Die Mosbacher, die keiner auf der Rechnung
hatte, konnten gut mit den Großostheimern mithalten, die aber dennoch
in Führung gingen. Doch die Mosbacher steckten nicht auf und es gelang
ihnen auch der Ausgleich. Obwohl die Großostheimer noch weitere gute
Einschussmöglichkeiten hatten, wurde das Remis über die Zeit gerettet
und es ging ins Elfmeterschießen. Hier hatten die Großostheimer die
besseren Nerven und verteidigten ihren Titel mit einem 6:5-Erfolg.
"Man muss sagen, dass sich die Mosbacher hier sehr gut verkauft haben.
Natürlich hatte der VfR die besseren Chancen, doch im Elfmeterschießen
standen die Chancen wieder 50 zu 50. Dennoch ist Großostheim ein
verdienter Sieger, sie haben einfach das beste Turnier gespielt",
resümierte der Radheimer Pressewart Eugen Deboy nach dem Spiel. (ce)
Hier klicken für den kompletten Bericht aus dem Main-Echo.
Dieser Artikel wurde am Montag, 28. Juli 2008 veröffentlicht und bisher 965 Mal aufgerufen.
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