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VfR I: Keine Punkte am Hohen Kreuz
VfR mit gutem Spiel - Niederlage fällt drei Tore zu hoch aus.
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xxxx-xx-xx_kreisliga_aburgAlemannia Haibach II – VfR Grossostheim 5 : 1 (0:1)

Zwei gänzlich verschiedene Spielhälften bekamen die Zuschauer am Hohen Kreuz zu sehen. Bis zur 55.‘ Minute konnte der VfR das Spiel dominieren und hatte die besseren Torchancen. Nach einem ersten Aufreger in der fünften Spielminute, als nach einem kapitalen Fehler der VfR-Hintermannschaft Haibach eine hundertprozentige Torchance vergibt, hat die Bachgau-Truppe den designierten Meister gut im Griff und macht das Spiel.

Nach einer gegenseitigen Abtastphase erhöht der VfR ab der 10. Spielminute den Offensivdruck und kommt nach einem Eckball und durch einen Schick-Schuss zu ersten guten Torgelegenheiten. In der 20. Spielminute nimmt Mittelfeldstratege Chr. Knecht nach einem Foul an M. Neumann aus 17 Metern per Freistoß Maß, vergibt aber knapp. Eine Minute später hat der Ex-Haibacher M. Neumann nach schöner Vorarbeit durch M. Schick das 0:1 auf dem Fuß, kann allerdings nicht verwandeln. In der 35. Spielminute wird der alleine auf das Haibacher Tor laufende M. Neumann durch eine fragwürdige Abseitsentscheidung von Schiedsrichter Weidenweber am 0:1 gehindert. Besser macht es wenig später der VfR-Freistoß-Spezialist Chr. Knecht. Mit einem ruhenden Ball, getreten aus halblinker Position in 20m Torentfernung, wunderschön angeschnitten und über die Mauer links oben in das Haibacher Tor gelenkt, erzielt er die längst überfällige Führung. Ein perfekt getretener Freistoß, keine Abwehrchance für den Schlussmann zwischen den Haibacher Pfosten. Jetzt hat der VfR Lunte gerochen: Denn Haibach hat Probleme in der Defensive und kommt mit den schnellen Großostheimer Spitzen nicht zurecht.
Nur eine Minute später hat Schick in einer Großchance das möglicherweise vorentscheidende 0:2 auf dem Fuß – vergibt allerdings völlig freistehend und unbedrängt. Eine etwas bessere Chancenverwertung, und der VfR hätte zur Halbzeit problemlos und verdient mit 0:3 in Führung liegen können. Die ersten Aktionen nach der Halbzeit gehörten wieder dem Gastgeber, der energisch nach vorne stürmt und das Spiel unbedingt drehen will. In der 45. Spielminute kann sich VfR-Torwart St. Hirschl mit einer Glanzparade auszeichnen, wenig später hat die Alemannia nach einem Stellungsfehler der VfR-Abwehr die Chance zum 1:1 Ausgleich, vergibt aber kläglich.
Nun ist der VfR wieder am Drücker: M. Schick kommt in der 47. Minute nach einer schönen Kombination mit dem starken Chr. Kecht zum Schuss – übers Tor. Und in der 55. Spielminute rettet gar das Aluminium für den bereits geschlagenen Haibacher Keeper nach einem tollen Kopfball von M. Mai. Chancen hatte der VfR wahrlich genug, der Spielstand ist allerdings immer noch „nur“ 0:1.
Der Haibacher Trainer kann nun mit einem geschickten Schachzug dem Spiel die Wende geben: Für den schwachen Verteidiger A. Bhuja kommt der Offensivmann S. Zang. Wenig später kann Haibach eben durch diesen eingewechselten S. Zang per Kopf den Ausgleich erzielen und unmittelbar nach Wiederanpfiff durch einen Freistoß in den Torwinkel durch Eck mit 2:1 in Führung gehen. Ebenfalls ein toller Treffer, eine 1:1 Kopie des Führungstores von Chr. Knecht aus der ersten Spielhälfte.
Bis zur 78. Spielminute kann der VfR den anrennenden Alemannen nun noch gegenhalten – bricht allerdings nach dem 3:1 in der 78‘ Spielminute vollends ein. In der Schlussphase können die technisch versierten und konditionell überlegenen Haibacher gegen die nun hinten Mann gegen Mann spielenden Grün-Schwarzen auf 5:1 erhöhen und schlussendlich den wohl verdienten Sieg erringen.
Auch wenn das Ergebnis nach einer klaren Niederlage für den VfR aussieht – der VfR hat sich bei den in der Kreisliga tonangebenden Haibachern sehr gut verkauft und kann erhobenen Hauptes in das letzte Spiel gegen Eichenbühl starten.

Der VfR Großostheim spielte mit folgender Aufstellung: Hirschl - Jakob, Rohmann, Ayadi - Ewald, L. Vecchio, Brunner, Knecht - Mai, Schick, Neumann. Eingewechselt wurde F. Hotz.

Weitere Bilder.
 

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Dieser Artikel wurde am Mittwoch, 20. Mai 2009 veröffentlicht und bisher 781 Mal aufgerufen.
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